Die Goblins

Geschichte / Zeitrechnung

 

Die Goblins sind ungefähr zur gleichen Zeit nach Kaefondéra gekommen wie die Zwerge, aber so genau kann das nicht bestimmt werden, weil sie keinerlei Aufzeichnungen machen.

Nur die wichtigsten Ereignisse einer Sippe werden in Form von Geschichten von Generation an Generation weitergegeben.

Eine der Geschichten besagt, dass die Goblins zusammen mit den Zwergen auf die Insel gekommen sind. Eine andere erzählt, dass sie nach Kaefondéra geschwommen sind. Beide sind eher unglaubwürdig. Die Wahrheit über die Ankunft wird man wohl nie erfahren.

Zeitrechnung haben die Goblins keine, halten sich aber wenn es unbedingt nötig ist, an die Echsenzeit.

 

 

Geographie / Dörfer

 

Das Gebiet der Goblins zieht sich von den östlichen Ausläufern der Wolkenfängern nach Westen entlang des ... Flusses in die Rabenzunge.

In den alten Stollen der Lermakk Zwerge haben sich hauptsächlich Nachtgoblins angesiedelt, die nur zu Beutezügen ans Tageslicht kommen.

Im Sumpf Gobo leben einige wenige Sippen in schlampigen Zeltdörfern, man weiß aber sehr wenig über diese Sumpfgoblins.

Der größte Teil der Goblin Sippen verteilt sich auf den Rest des Gebietes und lebt in Zeltdöfern und Holzbaracken.

In Kaefondéra wird gemunkelt, dass man dort auch schon Gruppen von Redcaps gesichtet hat. (Redcaps sind böswillige kleine Goblins, die ihren Namen einer roten Kappe und ihren feurigen Augen verdanken. Die Kappe ist rot, weil sie sie in das Blut ihrer Opfer tauchen.)

 

Die bekannteste Sippe ist die der Nar.

Die Nar ist eine alte zänkische Schamanin (wahrscheinlich die älteste aller Goblin Schamaninen) die schon viele Sommer auf ihrem Buckel hat und die Stamm-Mutter von mind. 30 anderen Sippen ist.

Die Sippe der Nar ist die Einzige, die sich in einer uralten Ruine niedergelassen hat. Diese Ruine liegt nordöstlich des Sumpfes Gobo.

 

 

Bewohner / Regierungsform

 

In Keafondéra gibt es unzählige Sippen, bestehend aus bis zu 30 Goblins, die jeweils von einer Schamanin angeführt werden.

Was die Schamanin sagt ist Gesetz. Die Gesetze können sich allerdings je nach Lust und Laune und gesundheitlicher Verfassung der Alten ändern.

Goblinfrauen sind sehr fruchtbar und neigen sehr stark zu Mehrfachgeburten. In den Sippen ist es üblich alle Kinder gemeinsam aufzuziehen, so dass der Elternbegriff für die meisten Goblins ein Fremdwort ist.

Die Goblinmänner betrachten den Kampf als ihre Domäne.

Die Sippen leben recht eigenständig und schließen sich nur zu großen Beutezügen zusammen. Bei solchen Stammesbildungen wird der Stärkste oder Listigste zum Anführer ausgewählt, wobei es bei der Auswahl durchaus zu Rivalenkämpfen kommen kann, da natürlich jede Sippe ihren Besten als Kommandeur sehen will. Nicht selten tragen die Goblins Verletzungen aus diesen Kämpfen davon.

Ist der Sieger nach mehr oder weniger vielen Streitereien gefunden, werden die restlichen Posten  in ähnlichen, aber nicht mehr so heftigen Auseinandersetzungen verteilt. Außer den Schamanen bleiben Goblinfrauen zu Hause.

Um noch größere Beute zu überfallen, kann es auch passieren, dass sich mehrere Stämme zusammenschließen.

 

 

Wirtschaft / Handel

 

Die Goblins führen in dem Sinn keinen Handel wie es andere Völker tun, sondern nehmen auf ihren Beutezügen alles mit, was nicht niet- und nagelfest ist. Erbeutete Dinge, die sie nicht selber benötigen tauschen sie mit in ihren Augen vertrauenswürdigen Händlern oder mit ein paar wenigen Leuten aus anderen Völkern, vorzugsweise mit den benachbarten Ogern.

 

 

Feinde

 

Gemeinhin behandeln Goblins alle Rassen gleich. Einzig Elfen und Zwerge bilden hierbei eine Ausnahme.

Elfen werden von Goblins mit Abscheu und fast Angst betrachtet. Irgendetwas an den Spitzohren beunruhigt sie.

Mit den Lermakk Zwergen verbindet die Goblins ein langer und tiefgehender Hass. Es kommt regelmäßig zu Kämpfen mit ihnen, wenn sie sich in ihren Randgebieten aufhalten.

Zu anderen Völkern hegen sie keine direkte Feindschaft und würden auch nur angreifen, wenn sie sich in der Überzahl befinden.

Eine Grundregel bei Goblins ist: Wenn sie in der Überzahl sind, treten sie, wenn sie in der Unterzahl sind buckeln sie.

Trotzdem sollte sich jeder vor diesem kleinen hinterhältigen Volk in Acht nehmen.

 

 

Verhalten gegenüber Fremden

 

Es kommen nur sehr wenig Reisende durch das Gebiet der Goblins und wenn, dann werden sie ausgeraubt und kehren sehr schnell wieder um.

Auf Reisen schließen sich Goblins öfters mit Ogern zusammen, die sie mit ihrer aufdringlichen Art rumkommandieren und als Beschützer in jeder Lage betrachten. Reisenden Goblins mit Ogern im Anhang sollte man besser aus dem Weg gehen, oder nicht den Ärger des kleinen Kerls auf sich ziehen, sonst könnte man Bekanntschaft mit der großen Keule ihres noch größeren Begleiters machen.

 

 

Verhalten gegenüber Magie

 

Goblins wirken keine arkane Magie und haben einen Heidenrespekt, wenn nicht sogar panische Angst vor dieser. Wenige Goblins (einige mehr bei den Nachtgoblins) verfügen über schamanistische Fähigkeiten, diese wiederum können dann allerdings sehr stark ausgeprägt sein.

Sie bedienen sich gern verschiedener Gifte und Fallen um an ihr Ziel zu kommen.

 

 

Bekannte Persönlichkeiten

 

Die Nar Treb
 
jüngster Sohn der Nar und einziger Spross ihrer letzten Schwangerschaft. Ihr hohes Alter bei dieser ist wohl der Grund, dass Treb leicht zurückgeblieben ist.

 

 

Autor der Seite: Nicki
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