Das Land Kaefondéra

Die Geschichte Kaefondéras

 

Kaefondéra ist eine Insel, die mehrere tausend Seemeilen vom Kontinent entfernt etwa auf der Höhe der Südlande im Ozean liegt. Ihre Existenz und Lage sind nur wenigen Fremden bekannt, so dass nicht sehr oft Besucher auf die Insel kommen. Die Vielfalt der Völker, die Kaefondéra bewohnen, ist jedoch groß genug, um trotzdem Angehörigen aller möglichen Spezies dort begegnen zu können. Die Ureinwohner waren ein Volk von Echsen, die sich in die grünen Waldechsen und die gelben Sandechsen untergliedern. Lange Zeit lebten sie allein und ungestört auf Kaefondéra, bis nach dem elfischen Bruderkrieg eine Gruppe von Hoch- und Waldelfen vor der Küste ankerte. Die friedlichen und aufgeschlossenen Echsen gestatteten den Elfen, sich auf der Insel anzusiedeln. Einige Zeit später kamen Menschen nach Kaefondéra, und in ihrem Gefolge auch Halblinge und Kender. Sie hatten aus religiösen Gründen ihr Land verlassen müssen und fanden ebenfalls auf der Insel eine neue Heimat. Später traf eine Gruppe Zwerge ein, die sich in den Wolkenfänger genannten Bergen im Zentrum Kaefondéras ansiedelten. Ein wild zusammen gewürfelter Haufen von Orks, Trollen und Ogern kam dagegen zufällig nach Kaefondéra, weil ihre Schiffe bei einem Sturm sanken und sie auf der Insel angespült wurden.

Auf einigen der Nebeninseln Kaefondéras leben Völker, die schon fast ebenso lange wie die Echsen die Inseln bewohnen, jedoch nie auf die Hauptinsel übersiedelten. Dazu gehört ein Volk von Katzenmenschen und die Minotauren im Süden sowie ein Stamm von Amazonen im Norden.

Bei den neuesten Bewohnern Kaefondéras handelt es sich um einen Barbarenstamm aus Scato, die Krons, die sich auf der Suche nach einer neuen Heimat im Gebiet der Grünen Orks niederließen, mit denen sie gut auskommen.

 

 

Zeitrechnung

 

Zwar haben alle Völker Kaefondéras eine eigene Zeitrechnung, doch kam es deswegen bei Kontakten zwischen  den verschiedenen Spezies immer wieder zu Verwirrungen. Daher einigte man sich darauf, dass als allgemeine Zeitrechnung der Insel die der Ureinwohner, also der Echsen anerkannt wurde. Wenn zwei Angehörige verschiedener Völker miteinander sprechen, rechnen sie also nach EZ, echsischer Zeit.

 

Eckdaten der Geschichte Kaefondéras (nach EZ, echsischer Zeit)

 

0 EZ
1505
2389
2700
3118
3302
3536
3623 - 25
3627
3983
3985
4095 - 4101
4117
4290
4407 - 4410
4505
Beginn der echsischen Zeitrechnung
Ankunft der Hoch- und Waldelfen auf Kaefondéra.
Menschen siedeln sich auf der Insel an.
Eine Gruppe von Zwergen lässt sich auf Kaefondéra nieder.
Bürgerkrieg unter den Menschen und Teilung des Königreiches
Schiffbrüchige Orks, Oger und Trolle werden an der Küste der Insel angespült und finden dort eine neue Heimat.
große Seeschlacht von Elfen und Menschen gegen eine Flotte von Trollpiraten
Troll-Oger-Krieg, der aufgrund von Unstimmigkeiten in der Ratsversammlung erst spät von den Elfen beendet wird
Gründung des Ogerkönigreiches
kurzer Krieg zwischen Trollen und Grünen Orks wegen Entführung einer Trollprinzessin
großer Ausbruch des Vulkans Firat
Bürgerkrieg unter den Grünen Orks
Rebellion gegen den König der Oger
ein schweres Erdbeben erschüttert ganz Kaefondéra
Chimärenkriege
aktuelle Zeit...

 

 

Regierungsform

 

Kaefondéra hat keine einheitliche Regierung, da viele verschiedene Völker auf der Insel leben. Diese haben ganz unterschiedliche Strukturen: Während die Menschen und Oger Königreiche errichteten, werden Hochelfen und Zwerge durch einen Rat geleitet. Trolle, Orks und Waldelfen wiederum leben in Sippen und Stämmen, von denen jeder für sich selbst entscheidet. Das Katzenvolk dagegen wird durch seine Schamanen und Geistertänzer gelenkt.

Es gibt jedoch auf Kaefondéra ein Prinzip, das als „die Philosophie“ bekannt ist und besagt, dass die einzelnen Völker untereinander keine Kriege beginnen dürfen. (siehe „Religion“) Falls dieses Prinzip bedroht ist, sei es, dass sich doch kriegerische Auseinandersetzungen anbahnen, sei es durch äußere Bedrohungen wie den Chimärenkrieg, kommen Vertreter aller Völker zu einem großen Rat zusammen und beraten, wie das Problem zu lösen ist.

 

 

Geographie Kaefondéras

 

Kaefondéra ist eine Insel mit vier großen Landzungen, drei großen Buchten, drei großen und siebzehn kleineren Nebeninseln. Sie erstreckt sich über eine Fläche von ca. 150.000 Quadratmeilen. Einziges Gebirge sind die Wolkenfänger im Zentrum der Insel, die Heimat der Zwerge. Der größte Wald ist der Lichterwald auf der nördlichsten Landzunge, in dem Waldechsen und Waldelfen leben. Die südwestliche Landzunge ist zum größten Teil von Steppe und Wüste bedeckt, hier leben Braune Orks und die Sandechsen. In der lang gestreckten, hügeligen Ebene zwischen nördlicher Landzunge und Wolkenfängern sowie auf der östlichen Landzunge leben die Grünen Orks, Trolle, Oger und Barbaren. Die Menschen haben sich auf der fruchtbaren südöstlichen Landzunge, die Hochelfen am äußersten Ende der nördlichen Landzunge angesiedelt, wo sie vor unerwünschten Störungen sicher sind. Die wichtigsten Flüsse Kaefondéras sind der Úlea Cuile im Lichterwald, der Istatrax im Gebiet der Grünen Orks und die Rukabi auf der östlichen Landzunge. Als große Handelsstraßen sind die Küstenstraße, die Silberstraße und die Salzstraße von Bedeutung.

Von den drei wichtigen Nebeninseln Kaefondéras befindet sich eine nordwestlich (gegenüber der Blutbucht) und zwei südöstlich (gegenüber der Krakenbucht). Auf der östlichen der beiden Krakenbuchtinseln lebt das Katzenvolk, das nie auf die Hauptinsel übersiedelte und eher isoliert lebt.

 

 

Die Städte Kaefondéras

 

Viele Völker Kaefondéras haben im Laufe der Jahrhunderte eine oder mehrere große Städte errichtet. Im Folgenden werden die bedeutendsten genannt:

 

Néfra

Hauptstadt der Menschen und größte Stadt der Insel; ca. 28.000 Einwohner, davon ein Drittel nicht-menschlich (8 % Zwerge, 7 % Echsen, 5 % Kender, 5 % Grüne Orks, 3 % Halblinge, 5 % Übrige); Sitz des Königs der Menschen; wichtiger Handelshafen und berühmte Magierakademie;

 

Handelsstadt an der Silberstraße

Menschenstadt, in der reger Handel betrieben wird; ca. 25.000 Einwohner, davon über ein Drittel nicht-menschlich; wegen seiner Lage zwischen zwei Handelsstraßen auch von diplomatischer Bedeutung (viele Ratsversammlungen fanden hier statt);

 

Küstenstadt

Menschenstadt; während der Teilung des Königreiches Hauptstadt des Westens; ca. 21.000 Einwohner; großer Hafen; Zentrum der Leinen- und Papyrusherstellung; wichtige Militärakademie;

 

Osto Elenion

Stadt der Hochelfen; ca. 20.000 Einwohner; für Nicht-Elfen so gut wie unzugänglich; Sitz des elfischen Ältestenrates; großer Hafen mit wichtiger Schiffswerft, in der die mächtigen Elfenschiffe gebaut werden;

 

Oskor

Hauptstadt der Oger; ca. 13.000 Einwohner [davon 10 % Orks, 7 % Ogrillons (Ork-Oger-Mischlinge), 1 % Chimären]; Sitz von Königin Kebama; wichtige Schamanenakademie;

 

Seestadt

Menschenstadt; ca. 12.000 Einwohner; wichtiges Zentrum von Fischfang und –verarbeitung;

 

Yalxena

Trollstadt; ca. 10.000 Einwohner (davon 7 % Goblins, 5 % Grüne Orks); Zentrum der Speckstern- und Rochenzucht;

 

Korst

Ogerstadt; ca. 9000 Einwohner (davon 10 % Orks und Ogrillons, 5 % Trolle, 5 % Goblins); wichtige Kriegsakademie und Bierbrauzentrum;

 

Farósch

Stadt der Grünen Orks; ca. 8.500 Einwohner (davon 10 % Halborks, 5 % Trolle); bekannte Schaukampfarena;

 

Dorastal

Trollstadt; ca. 5.000 Einwohner (davon 5 % Oger); wichtiges Zentrum des Erzabbaus mit mehreren bedeutenden Minen;

 

Nurmakk

Stadt der Zwerge; in die Felsen der Wolkenfänger gehauen; ca. 3700 Einwohner; Sitz des Rates der Zwerge; zwei berühmte Schieden (Simokk-Schmiede für Waffen und Rüstungen aller Art; Charmakk-Edelschiede: Schmuck und Geschmeide);

 

 

Flora und Fauna

 

Die Tierwelt Kaefondéras

 

Die Tierwelt Kaefondéras ist in der Ebene sowohl der Menschen als auch der Orks, Oger und Trolle reich an verschiedenstem Jagdwild. Vor allem Rehe und große Kronenhirsche, Wildschweine und Elche werden gejagt sowie kleineres Wild wie Hasen, Fasane, Auerhähne und Wildenten. Die Orks, Oger und Trolle jagen außerdem gerne die schafsgroßen Perlechsen, die auf der Insel sehr häufig sind. Die verbreitetsten Wildtiere sind Bären, Wölfe, Füchse und Luchse, im Gebiet der Grünen Orks auch die großen Silberlöwen. Auch verschiedenste Sing- und Greifvögel bevölkern die Ebenen.

In der Steppe und Wüste ist die Fauna weniger vielfältig. Gejagt werden Steppenrinder, die kleinen Rüsselschweine und große Steppenechsen, verbreitete Wildtiere sind dagegen Sandlöwen, Höhlenpanther und Hyänen, Steppenfüchse und Wildhunde, aber auch die großen, gehörnten Panzerechsen. An Vögeln ist dieses Gebiet nicht besonders reich, es finden sich vor allem Geier und Zwergstrauße, wogegen kleinere Echsen und giftige Schlangen häufig anzutreffen sind. 

In den Wäldern sind kaum Reptilien und Amphibien anzutreffen. Man findet dort Jagdwild wie Rehe und Hirsche und Hasen. Wölfe, Füchse und Bären sind die Wildtiere, die den Wald bevölkern. Außerdem gibt es unzählige Sorten von Vögeln, von den bunten, winzigen Tulpenschwärmern bis zu den riesigen Goldadlern, die in den Felswänden leben, von denen es einige im Inneren des Waldes gibt.

 

 

Die Pflanzenwelt Kaefondéras

 

verbreitete Pflanzen
 
Harzblümchen, Steinkraut, Rotgarn, Weißgarn, Mollenveilchen, Wilde Rose, Volpen; Trollknolle, Rotknolle (Pilze); 
 
Nutzpflanzen

 
Färberdistel (Färbemittel), Wilder Knoblauch, Feuersalbei, Pfefferbaum, Krähenbeere (Gewürzpflanzen), Goldröhrling, Perlenpilz und Wiesenbovist (essbare Pilze); Seifenbaum (Seifenherstellung)
 
Heilpflanzen
 
Ritterblume; Blauer und Weißer Stern, Leonenblume;
 
Giftpflanzen
 
Dämonenkraut und Teufelsveilchen (beide Kontaktgift),
 

Die oben genannten Pflanzen sind fast auf ganz Kaefondéra heimisch, mit Ausnahme von z.B. sehr trockenen Gebieten oder Mooren. Natürlich gibt es in den verschiedenen Regionen noch viele andere Pflanzen, die hier nicht alle aufgezählt werden können. Eine ausführlichere Liste ist jeweils bei den einzelnen Völkern Kaefondéras unter dem Punkt „Flora und Fauna“ zu finden.

 

 

Sonstige Wesen

 

Neben den bereits erwähnten Völkern leben auch andere Wesen auf Kaefondéra, die zwar in der Regel nicht als „kulturschaffend“ bezeichnet werden, das Bild der Insel jedoch ganz wesentlich mitprägen. Dazu gehören die bocksbeinigen, gehörnten Satyrn (siehe „Orks“ oder „Elfen“), die ebenso wie die scheuen Waldnymphen ( siehe „Elfen“) die Wälder Kaefondéras bewohnen. Im Gebiet der Grünen Orks sind auch die Wolfskinder zu nennen (siehe „Orks“).  Bei den Ogern gibt es einen Wald, in dem Irrlichter ihr Unwesen treiben (siehe „Oger“), während der Wald im Königreich der Menschen angeblich von Einhörnern (siehe „Menschen, Halblinge und Kender“) bewohnt wird. Im Gebirge bzw. an dessen Ausläufern leben Stämme von kleinen, blauhäutigen, gehörnten Kobolden, den Xvart (siehe „Orks“) und Harpyien (siehe „Trolle“), während Wasserwesen (siehe „Elfen“) die Flüsse und das Meer bevölkern.  Ein besonderer Fall sind die Chimären, über die im Kapitel „Chimärenkriege und Chimäreninsel“ mehr zu erfahren ist.

Außerdem gibt es Gerüchte, dass in versteckten Höhlen oder auf kleinen, entlegenen Inseln Drachen und Greifen hausen, doch bisher hat niemand glaubhaft versichern können, ein solches Fabelwesen zu Gesicht bekommen zu haben.

 

 

Religion

 

Auf Kaefondéra gibt es nahezu so viele unterschiedliche Religionen, wie es Völker auf der Insel gibt.

Für die Menschen hat ihr Glaube besonders große Bedeutung, da er der Grund war, aus dem sie ihre frühere Heimat verlassen mussten. Für die Menschen Kaefondéras gibt es nämlich nur einen einzigen Gott, den Schöpfergott. Alle anderen Gottheiten, die u.a. in ihrem damaligen Land verehrt wurden, sind in ihren Augen keine wirklichen Götter, sondern Erzengel und Engel, die verschiedenen Bereichen wie Leben und Tod, Liebe und Hass zugeordnet sind. Wichtig ist dabei, dass es immer zwei Gegenpole gibt, die sich das Gleichgewicht halten.

Die Hoch- und Waldelfen verehren die Valar und Maiar, zu denen auch viele Elfen auf dem Kontinent beten.  Die wichtigsten sind dabei für die Hochelfen die Sternenkönigin Varda und für die Waldelfen Yavanna, die Königin der Erde.

Orks, Trolle und Oger verehren im Grunde jeweils dieselben Götter nur unter anderen Namen und in anderer Gestalt. Dabei handelt es sich v.a. um Kriegsgottheiten, aber auch Naturgötter und Wissensgötter der Schamanen. Die größte Verehrung genießen bei Orks und Trollen der Kriegsgott und die Blutgöttin, bei den Ogern der Wissensgott. 

Die Zwerge beten zu den Gottheiten der Berge, verehren aber auch den großen Vulkan Firat, den Trolle, Orks und Oger ebenfalls als Verkörperung des Feuergottes ansehen.

Die Echsen ist als oberstes Prinzip die allen Völkern Kaefondéras bekannte „Philosophie“ eigen. Sie besagt, dass alles auf der Welt sich stets im Gleichgewicht befinden muss und daher auch kein Volk ein anderes auslöschen darf. Alle anderen Völker durften sich nur unter der Bedingung auf Kaefondéra ansiedeln, keine größeren Kriege gegen andere Völker zu führen. Die Elfen, die als erste nach Kaefondéra kamen, gaben den Echsen ihr Wort, sich an die Philosophie zu halten und auch darauf zu achten, dass später eintreffende Völker diese ebenfalls respektieren. Mehrmals in der Geschichte der Insel griffen die Elfen ein, um aufkommende Kriege zwischen verschiedenen Spezies zu beenden oder zu unterbinden. Daher erhielten sie von den Echsen den Titel „Wächter der Philosophie“.

 

 

Wirtschaft

 

Die meisten Völker Kaefondéras betreiben Handel mit ihren Nachbarn. Weil die Rohstoffe auf der Insel äußerst unterschiedlich verteilt sind und nicht jedes Volk Zugang zu allen Ressourcen hat, bestand immer die Notwendigkeit, mit den Nachbarn zu handeln. Da die Völker wirtschaftlich aufeinander angewiesen sind, kommt es nur selten zu kriegerischen Auseinandersetzungen, was die echsischen Ureinwohner im Sinne der Philosophie sehr begrüßen.

Die Menschen und Halblinge haben dank der fruchtbaren Ebene, in der sie leben, oft einen Getreideüberschuss und handeln dann v.a. mit Weizen, außerdem mit Leinen und Glaswaren. Sie betreiben Handel mit allen Völkern der Insel und dienen deshalb oft als Zwischenhändler.

Auch die Elfen betreiben Handel, wobei sich die Hochelfen jedoch sehr zurückhalten. Er läuft größtenteils über die Wald- und Halbelfen, die dann auch vornehmlich mit Waldechsen und Menschen in Kontakt stehen. Die Elfen handeln v.a. mit zartem Wildbret, feinen Stoffen und wertvollem Schmuck.

Die Zwerge kontrollieren einen der wichtigsten Handelswege Kaefondéras, die Silberstraße über den Brennenden Pass. Jeder Kaufmann, der die Wolkenfänger passiert, muss ihnen Wegzoll entrichten. Handel betreiben die Zwerge nahezu ausschließlich mit Erzen, Edelmetallen, Waffen und Geschmeide.

Bei Trollen, Orks und Ogern betreiben die Braunen Orks keinen, die Grünen sehr wenig Handel. Die Oger handeln v.a. mit Trollen und Menschen und bieten dabei Kohle, Tabak und das berühmte Ogerbier an. Die eigentlichen Händler unter diesen Völkern aber sind die Trolle, die sich auf Kaefondéra in eine für ihr Volk ungewöhnliche Richtung entwickelten. Sie besitzen große Schiffe, mit denn sie viel Handel betreiben und dabei Menschen, Echsen, Oger und – durch ihre Minenstadt Dorastal - auch Zwerge abdecken. Sie bieten einige seltene Waren, u.a. Mondsilber und Smaragde, die sie auf der kleinen Insel Lorr abbauen, sowie das besonders von reichen Menschen begehrte Speckstern- und Blutrochenfleisch, beides Meerestiere, die die Trolle züchten.

Die Echsen betreiben ebenfalls viel Handel, wobei die Waldechsen v.a. mit Waldelfen und Trollen, die Sandechsen mit den Menschen und dem Katzenvolk handeln. Besonders wichtige Güter der Sandechsen sind Salz und Schwefel.

 

 

Wichtige Persönlichkeiten

 

Menschen
 
König Trohal IV
 
 
Elfen
 
   
Zwerge
 
   
Halblinge
 
   
Kender
 
   
Grüne Orks

 
Häuptling Korr

 
Häuptling der Orks von Farósch; ein alter Krieger, der aber nicht den Eindruck macht, bald eines Nachfolgers zu bedürfen; er leitet Farósch streng, aber nicht grausam, anderen Völkern gegenüber ist er relativ offen; seine älteste Tochter Rall hat er zu seiner Nachfolgerin auserkoren;
 
  Häuptling Zarf


 
halbwölfischer Schamane, Sohn eines Grünen Orkschamanen und einer Grauwölfin; er führt die Wolfskinder an, die recht abgeschieden in den Tiefen des Blankzahnwaldes leben; er erscheint nicht oft auf Stammestreffen, ist geheimnisumwittert und fast eine Art Legende; die Orks verehren ihn als von den Göttern Zaktar und Senti gesegneten Krieger;
 
Braune Orks

 
Häuptling Shak

 
Anführer des Stammes der Scharfzähne; er beansprucht einen großen Teil der Steppe für sich und liegt deshalb in ständigem Konflikt mit Takru, der Anführerin der Löwenschlächter;
 
  Häuptling Takru
 

die Anführerin der Löwenschlächter führt des öfteren Kämpfe mit den Scharfzähnen; wenn sie das nicht tut, plant sie meist Beutezüge im Gebiet der Grünen Orks;

 

Trolle
 
Häuptling Turak

 
Häuptling der Hafenstadt Yalxena; Turak ist ein weiser Mann, der mit Hilfe seines Rates die Stadt schon lange umsichtig verwaltet; einst sehr aktiv im Kampf gegen die Trollpiraten, lenkt er seit über zehn Jahren die Geschicke von Yalxena;
 
  Häuptling Kall

 
der Häuptling von Dorastal hat in der Stadt mit einigen Kriminalitätsproblemen zu kämpfen, denn oft stranden hier Glücksritter, denen dann doch nur die Arbeit in den Minen bleibt; obwohl er sein Bestes tut, fällt es ihm schwer, die Lage in den Griff zu bekommen;
 
Oger


 
Königin Kebama:


 
Die Königin der Oger hat ihre Residenz in Oskor, ihre Macht erstreckt sich aber auch auf das Umland der Stadt. Sie vertritt die Oger zwar bei anderen Völkern. Den Häuptlingen und Schamanen der einzelnen Stämme bleibt jedoch viel Entscheidungsfreiheit, eine wirkliche, staatliche Organisation wie bei den Menschen gibt es nicht. Die Königin ist eine Schamanin, die über recht große Macht verfügt, diese aber selten einsetzt.
 
Echsen
 
   
Goblins
 
   
Chimären


 
Die silberne Sphinx


 
Sie ist die einzige Chimäre, die nicht nur toleriert, sondern auch respektiert wird. Nahe des Berges Silberkrone wohnt sie in einer Höhle, die die Oger vor wichtigen Entscheidungen aufsuchen, weil sie in der Sphinx ein zaubermächtiges Orakel sehen. In der Tat haben sich schon viele ihrer Voraussagen bewahrheitet, und so wird die Sphinx mittlerweile auch von Angehörigen anderer Völker aufgesucht.